Berlin, den 07.11.2019 CEHATROL Technology eG – bekannt als DIE Genossenschaft für Mensch, Energie und Umwelt. Um dieser Philosophie Rechnung zu tragen und in Sachen Umweltschutz einen weiteren wichtigen Schritt zu gehen, bot CEHATROL Technology eG am vergangenen Montag als Gastgeber den passenden Rahmen für eine internationale Konferenz zum Thema „Revitalisierung des Ganges“, die es in dieser personellen Zusammensetzung noch nie gab.

Vertreter unterschiedlicher Nationen diskutierten über alternative Ansätze und Technologien, der Verunreinigung des heiligen Flusssystems Ganges in Indien nicht nur entgegen zu wirken, sondern das Wasser langfristig und nachhaltig zu reinigen. Voller Stolz begrüßten Stefan Gollee (Vorstand CEHATROL Technology eG) und Frank Knauer (Bevollmächtigter der Generalversammlung CEHATROL Technology eG) folgende hochkarätige Persönlichkeiten:

Prof. Anestis Filippidis, Ph. D.
ZEO MINERALS Ltd., Scientific Support, R & D

Savvas Filippidis
Civil Engineer in Applied Geophysics
ZEO MINERALS Ltd., Director Production

Ioannis Vordogiannis
ZEO MINERALS Ltd., CEO

Stergios Stegnos
Dipl.-Kfm. ZEO MINERALS Ltd., Director Finance, Sales & Human Resources

Robert Boden
CEO NUTeLa GmbH

Reinhard Herold
Direktor wissenschaftliche Angelegenheiten Real Complete Ltd.

Harald Kasper
CEO Real Complete Ltd.

Diese Konferenzteilnehmer haben sich allesamt das Thema Technologie und Umweltschutz auf die Fahne geschrieben.

„Es bestehen sehr persönliche und gute geschäftliche Beziehungen nach Indien und wir möchten die Menschen vor Ort aktiv dabei unterstützen die bereits von ihnen initiierte Revitalisierung des Ganges erfolgreich umzusetzen.“
So Frank Knauer von CEHATROL Technology eG.

Von jeher hat Wasser in der indischen Kultur einen besonderen Stellenwert. So reinigt Wasser den Körper und Geist, wird als Weihwasser und Medikament eingesetzt. Jeder Hindu möchte daher einmal im Leben in das heilige Wasser des Ganges eintauchen, um seine Sünden abzuwaschen. Das Bad im Ganges verspricht daher Absolution.

Der Ganges ist über 2.600 km lang. Er verfügt über Talsperren und Abzweigkanäle und gilt als Multifunktionsprojekt mit leistungsfähigem Verteilungssystem. An den Ufern des gesamten Flusssystems finden sich Kläranlagen, Bewässerungsflächen und Auen (Überlaufbecken). Weit über 600 Millionen Menschen sind von diesem Flusssystem abhängig. Sie nutzen dessen Wasser, wissend, dass es giftig ist, denn sie haben keine andere Wahl.

Die schwere Verschmutzung stammt von Menschenhand. Pestizide, Bakterien und giftige Chemikalien verseuchen den Ganges seit Jahrzehnten. Die an den Ufern ansässigen Unternehmen (Textilunternehmen, Nahrungsmittel- und Kunststoffindustrie, Metallurgie, Gerbereien etc.) verunreinigen ihren heiligen Fluss nicht mit Absicht, sondern sie verfügen schlichtweg über keinerlei Möglichkeiten, ihre Abwasser vor der Einleitung in den Fluss erfolgreich zu behandeln. Sie fügen sich daher einfach ihrem Schicksal. Zu beobachten ist insgesamt eher eine Hilflosigkeit sowohl bei den Verantwortlichen als auch bei den Betroffenen.

Die indische Regierung hat bereits vor einigen Jahren die Problematik erkannt und auch erste Schritte unternommen, das Wasser des Ganges zu reinigen. Dieses Projekt nennt sich „Namami“. Das Wort kommt aus dem Sanskrit und bedeutet „Ich verneige mich“. Die Zwischenbilanz fällt jedoch ernüchternd aus. Daher möchte man nun gemeinsam Seite an Seite mit den Verantwortlichen aus Politik, Verwaltung und darüber hinaus mit den Priestern, die in Indien eine Schlüsselrolle besitzen, das Großprojekt „Revitalisierung des Ganges“ mit innovativen Technologien und Lösungsansätzen erfolgreich umsetzen.

Die erste Konferenzrunde mit der Festlegung der ersten praktischen Schritte, ging im Laufe des Nachmittages erfolgreich zu Ende. Über den Stand der Entwicklungsschritte, der Projektentwicklung und das weitere Vorgehen werden wir weiter berichten.

Über CEHATROL Technology eG

CEHATROL Technology eG beteiligt die Menschen an der nachhaltigen Erzeugung von erneuerbarer Energie, schafft nachhaltige Arbeitsplätze und stärkt damit die Partizipation der Bürgerinnen und Bürger innerhalb der Gesellschaft. Sie schafft zudem lokale Wertschöpfung und Arbeitsplätze vor Ort. Die Dezentralisierung und die Schaffung von dezentralen Wirtschaftskreisläufen in Dörfern und kleinen Gemeinden steht dabei im Fokus. Erfolge für Jederman unter dem Dach einer starken Gemeinschaft international.

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